Mittwoch, 24. August 2016

Latte Macchiato mit Chai-Sirup

Mein indianischer Name lautet: "die, die vor dem ersten Kaffee nicht angesprochen werden möchte" und mein Credo lautet: "Drink Coffee - do stupid things faster wirth more energy!"
Zugegeben, die Sprüche hab ich von Blechschildern und Kaffeetassen geklaut, aber: mir geht es wie Lorelai Gilmore - ein Tag ohne Kaffee ist ein sinnloser Tag.

Warum ich euch das erzähle? Wir sind mal wieder mit der Rettungstruppe unterwegs (#wirrettenwaszurettenist). Diesmal ist das Thema Sirup und Liköre.
Ursprünglich wusste ich mal wieder nicht, was wir passend zu diesem Thema aus dem Hut zaubern könnten. Dann habe ich ein bisschen im Internet gesurft und bin auf diesen himmlischen Chai-Sirup gestoßen. Simpel, lecker und mal wieder konnte ich es nicht lassen und musste das Rezept abändern oder ummodeln, wie der Schwabe sagt.

Nur so als Anmerkung: ich weiß, dass man Chai Latte eigentlich mit Tee zubereitet und der traditionell bestimmt ganz anders gezaubert wird, aber ich mag einfach keinen Tee. Deshalb habe ich den Sirup in einen leckeren Latte Macchiato geschmuggelt. Auf unserem Foto sind die Schichten leider schon verschwommen, aber ich kann euch sagen, der Kaffee schmeckt trotzdem gut. Schlürfe gerade die letzten Reste, während ich schreibe :)

Chai Sirup



Zutaten:

150g Zucker
200ml Wasser
1 TL Nelken (ganz)
1/2 Sternanis
1/4 TL Fenchelsamen
1 TL Zimtblüten
1 daumennagel großes Stück Ingwer


Zubereitung:

  1. Zucker und Wasser in einem Topf zum kochen bringen.
  2. Gewürze leicht zerstoßen.
  3. Ingwer schälen und fein würfeln.
  4. Gewürze und Ingwer ins Zuckerwasser geben.
  5. Alles zusammen ca. 10-15 Minuten sirupartig einkochen lassen.
  6. Nach dem kochen den Sirup durch ein Sieb oder einen Kaffefilter abgießen.
  7. In ein verschließbares Glas geben und fertig!

Fazit:

Mir schmeckts :) Solltet ihr noch andere Rezepte für Sirup suchen oder Lust auf Liköre haben, könnt ihr gern bei unseren Rettungskollegen vorbeischauen:

Sonntag, 21. August 2016

Kadin Budu Köfte - Frauenschenkel

Heute, nach einer etwas längeren Blogpause, wollen wir uns mal wieder zu Wort melden. Eigentlich hatten wir für letzten Sonntag schon ein Blogpost vorbereitet, aber dieses Gericht ist ziemlich daneben gegangen. Die Fotos waren gut, das Ergebnis weniger. Wenn wir allerdings ein Gericht präsentieren, dann nicht wegen der Fotos, sondern weil es uns überzeugt!
Gestern hatten wir endlich mal wieder Zeit in Ruhe zu kochen. Wir haben gemeinsam beratschlagt welches Rezept wir zubereiten wollen und sind auf dieses gestoßen. Uns hat das Rezept wirklich überzeugt und deshalb müsst ihr es auch mal ausprobieren. 

Kadin Budu Köfte - Frauenschenkel




Zutaten (für 3 Portionen):

für die Köfte:

2,5 EL gekochten Langkornreis (Vollkorn)
1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, geschält und fein gewürfelt
300g Rinderhack
1 TL gemahlener Piment
1/2 TL rosenscharfes Paprikapulver
1/2 TL edelsüßes Paprikapulver
1/4 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 Prise gemahlene Muskatnuss
1 TL getrocknete Minze
Salz, Pfeffer
1 Bund Petersilie, gewaschen und gehackt
60g Feta, zerkrümelt
3 kleine Eier
Mehl


für den Kräuter-Walnuss-Aufstrich:

3 EL Walnüsse, gehackt
2 Knoblauchzehen, geschält und fein gewürfelt
12 Blättchen Basilikum, gewaschen
50g Feta, zerkrümelt
1 handvoll Petersilie, gewaschen, gehackt
Pfeffer
1 EL Olivenöl
Saft einer halben Limette

Zubereitung:

Aufstrich:

  1. Alle, wie oben beschrieben, vorbereiteten Zutaten in einen leistungsstarken Mixer geben und zu einer feinen Masse verarbeiten. Kühl stellen.

Köfte:

  1. Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne mit etwas Öl glasig dünsten. 
  2. 150g Hackfleisch hinzugeben und krümelig braten. Gewürze hinzufügen.
  3. Das gebratene Hackfleisch auskühlen lassen.
  4. Petersilie, Schafskäse, Minze, Feta, geratenes Hack, rohes Hack, ein Ei und den Reis mit einander verkneten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Den Teig zu den Frauenschenkeln formen (ca. 3cm lang).
  6. Die übrigen zwei Eier miteinander verquirlen und mit Pfeffer und Salz würzen. 
  7. Mehl auf einen flachen Teller geben.
  8. Die Frauenschenkel in Mehl wälzen und durch das Ei ziehen.
  9. Frauenschenkel mit Öl in einer Pfanne braten, bis sie gar sind. Fertig!

Fazit:

Uns haben die Frauenschenkel sehr gut geschmeckt. Obwohl ich sie kalt aromatischer fand als warm. Dazu haben wir Couscoussalat, Fladenbrot und den Aufstrich gegessen. Ein Joghurtdip hätte sicherlich sehr gut gepasst. Leider habe ich vergessen Joghurt zu kaufen :(

Samstag, 20. August 2016

Blogevent - Homade Fastfood

Liebe Freunde des gepflegten Fastfoods, liebe Couchpotatoes, liebe Blogleser und ganz besonders natürlich: liebe Blogger!

Wir verkünden hiermit ganz aufgeregt, dass wir von Sakriköstlich zum allerersten Mal ein Blogevent ausrichten dürfen. Die liebe Zorra von kochtopf.me hat uns freundlicherweise ihren Blog zur Verfügung gestellt, um unser erstes Blogevent auszurichten.

Wir sind gespannt, was uns alles erwartet und werden in Kürze natürlich auch einen Beitrag passend zum Thema Homade Fastfood posten.

Alles Weitere erfahrt ihr, wenn ihr auf den untenstehenden Banner klickt.

Blog-Event CXXIII - Homemade Fastfood (Einsendeschluss 15.9.2016)

Sonntag, 7. August 2016

Pfirsichmuffins

Sommer. Sonne. Sonnenschein. Heiße Tage, laue Nächte. Momentan gibt es überall Obst in Hülle und Fülle. Süße, leckere Früchte locken zum naschen und schlemmen. Eis, Marmeladen, Chutneys, Säfte, Gebäck und vieles mehr lässt sich aus der reichen Ernten aus dem Garten zaubern. Da passt es gerade wunderbar, dass Christina vom Blog theapricotlady.com auf Zorras Kochblog kochtopf.me zum Steinobst Blogevent aufruft. Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen unseren Senf bzw. ein Rezept dazu zugeben.

Und da mir heute ein bisschen wehmütig zu Mute ist, wollte ich euch nun ein schönes, romantisches Sommergedicht mit auf den Weg geben. Naja, was soll ich sagen, ich hab kein passendes gefunden, bei dem nicht der Schmalz auf die Tastatur läuft. Dafür habe ich einen Spruch gefunden, der die Wehmütigkeit vertrieben hat und mich zum lachen gebracht hat. Das ist doch auch was wert, nicht wahr?

"Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war." (Mark Twain)


Pfirsichmuffins



Zutaten(für 6 Muffins):

200g Mehl
140g Naturjoghurt
25g Zucker
15g Butter
15g Öl
3/4 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
1 Tütchen Vanillezucker(am besten aus dem Bioladen, weil intensiver)
1 Pfirsich 
1 Nektarine


Zubereitung:

  1. Mehl, Joghurt, Zucker, Butter, Öl, Backpulver und Salz mit Hilfe einer Rührmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten.
  2. Den Teig zu einer Kugel formen und eine halbe Stunde ruhen lassen. Der Teig ist sehr klebrig, es kann also sein, dass ihr noch etwas Mehl einarbeiten müsst.
  3. Muffinform einfetten. Backofen auf 180°C vorheizen. Obst waschen, entkernen und in ca. 2mm dicke Spalten schneiden.
  4. Teig mit etwas Mehl ausrollen. Mit einem Nudelholz zu einem ca. 17x18 cm großen Rechteck ausrollen, mit einem halben Tütchen Vanillezucker bestreuen und von der Länge her in 6 gleichgroße Streifen schneiden.
  5. Jeweils einen Teigstreifen zur Seite nehmen mit ca. 3 Obstspalten belegen (an den Enden jeweils ca. 2 cm freilassen) und aufrollen. Die Unterseite sanft zusammendrücken und die Muffins mit der Obstseite nach oben in die Form setzen. Da der Teig sehr weich ist, müsst ihr ihn mit samtigen Handschuhen anfassen.
  6. Die übrigen Streifen ebenso verarbeiten und ins Blech setzen.
  7. Die Muffins zum Schluss mit dem restlichen Vanillezucker bestreuen und für ca. 20 Minuten backen. Fertig!

Fazit:

Falls ihr auch eine leichte sommerliche Wehmut verspürt und der Spruch von Mark Twain auch kein Lächeln ins Gesicht zaubert, dann diese Muffins. Auch wenn es ein ziemliche Bastelei ist sie zu backen, es lohnt sich! Dazu passt bestimmt eine Kugel Vanilleeis und etwas Sahne. Oder einfach pur mit etwas Puderzucker.


Blog-Event CXXII - Steinobst (Einsendeschluss 15. August 2016)

Mittwoch, 27. Juli 2016

Zwiebel-Kirsch-Chutney

Humor ist wenn man trotzdem lacht. Momentan gibt es gerade in einigen Bereichen meines Lebens nicht wirklich viel zu lachen. Als Einleitung meines Posts für die neueste Aktion der Rettungsgruppe-#wirrettenwaszurettenist könnte ich euch nun einiges an den Haaren herbeiziehen, um mich mal wieder so richtig auszukotzen. 

Das möchte ich aber nicht, denn 1. ist die Rettungsgruppe gegründet von Susi und Sina eine super Sache (wir retten super Gerichte vor der Industrie und zeigen wies ohne geht) und 2. soll unser Blog unterhalten und nicht frustrieren. 

Deshalb: With me is gerade nicht gut cherry eating - aber Chutney (Super Überleitung zum Thema: Marmeladen und Chutneys v.a. da wir ein Kirschchutney vorbereitet haben, findet ihr nicht???).

Und bevor es zum Rezept geht noch eine Frage:
Knallt ein Raumschiff in der Sahara gegen einen Eisbären. Wie viele Kirschen fallen vom Baum? 


Zwiebel-Kirsch-Chutney



Zutaten:

300g Kirschen
1 große rote Zwiebel
10g Ingwer
80ml Reisessig
70g Rohrrohrzucker
6 Zimtblüten (wenn ihr keine habt 1/4 TL gemahlener Zimt)
3 Nelken
1/4 TL Koriander
1/4 TL Chiliflocken


Zubereitung:

  1. Kirschen waschen, Stile entfernen, halbieren und entsteinen.
  2. Zwiebel schälen und fein hacken.
  3. Ingwer und Gewürze im Mixer zerkleinern. 
  4. Alle Zutaten im Topf ca.20 Minuten köcheln.
  5. Chutney noch heiß randvoll in zwei kleine oder ein großes Glas gießen (Achtung:bitte daran denken Gläser zu verwenden, die die Hitze auch aushalten!).

Fazit:

Einzige Lösung, weil logisch: 42, weil Chutney keine Gräten hat. :)

Sorry, aber etwas Blödsinn muss sein. Ihr wollt jetzt was zum Chutney erfahren?
Das Chutney war sehr lecker. Wir haben es zu Grillfleisch, Brot und Käse und Wein gegessen und waren absolut überzeugt. Das dürft ihr euch nicht entgehen lassen.
Noch eine Sache: falls ihr bis dahin gelesen habt und uns nicht vor lauter Ärger weggeklickt habt: die Sache mit der Hitze und dem Glas habe ich deshalb betont, weil ich als Azubi schon mal die Küche putzen musste, weil ein nichthitzebeständiges Glas gesprungen ist. War nicht witzig. Und ich war nicht mal schuld! Um euch das zu ersparen der kleine Hinweis.

Wenn ihr noch mehr über Marmeladen und Chutneys lesen wollt, findet ihr hier was bei unseren Rettungskollegen:

- giftigeblonde - Kirsche-Himbeere-Walderdbeere
- Pane-Bistecca - Apfel-Pfirsich Chutney
- Obers trifft Sahne - “ Schwarzwälder Kirschtorte”
- Genial Lecker - Kirsch-Erdbeermarmelade

Sonntag, 17. Juli 2016

Italienischer Burger

Die Urlaubssaison hat längst begonnen. Viele sind oder waren bereits in diversen Urlaubsländern, um sich zu erholen, die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen oder einfach nur das Flair fremder Städte und Länder zu genießen. Da wir momentan keinen Urlaub haben und der nächste Urlaub auch noch in weiter Ferne ist, haben wir wenigstens eine kleine Prise Urlaubsflair in unsere Küche geholt. Da wir, wie ich an dieser Stelle schon sehr oft berichtet habe, Burgerfans sind haben wir es uns nicht nehmen lassen einen Italien-Burger zu kreieren. 

Italien-Burger



Zutaten:

4 handvoll Rucola, gewaschen und trockengeschleudert
1 Tomate, gewaschen, in feine Scheiben geschnitten
4 Ciabattabrötchen
4 Scheiben Prosciutto
ca. 150g Percorino am Stück, mit dem Sparschäler in Steifen gehobelt

Sauce:

1 Knoblauchzehe, geschält und gepresst
8 Blättchen Basilikum, gewaschen und gehackt
2 Zweige Thymian, gewaschen und abgezupft
Pfeffer, Salz
1/2 TL Paprika edelsüß
1/2 TL Senf
5 EL Mayo
1 TL Balsamico (dunkel)

Patties:

500g Rinderhack
2 TL Oregano, getrocknet
Pfeffer, Salz




Zubereitung:

  1. Zutaten aus der Zutatenliste wie beschrieben vorbereiten
  2. Sauce aus den oben genannten Zutaten zusammenrühren und im Kühlschrank zwischen parken.
  3. Für die Patties das Hackfleisch würzen, dann formen und anbraten.
  4. Ciabattabrötchen aufschneiden, mit der Sauce bestreichen, mit Salat, den Tomaten, dem Pattie, dem Rohschinken und dem gehobelten Hartkäse belegen. Deckel drauf und fertig!

Fazit:

Wenn das mal kein Fastfood ist, dann weiß ich auch nicht! Ruckzuck italienisches Flair in der heimischen Küche.
Der Burger ist lecker und wirklich schnell zuzubereiten. Empfehlenswert, wenn man nicht lange in der Küche stehen möchte.


Sonntag, 10. Juli 2016

Chilisauce

So im Großen und Ganzen ist dieses Wochenende sehr chillig für mich. Keine Schule, ich muss nicht arbeiten und es steht auch gerade keine Klausur an, für die ich lernen muss.
Die Sonne scheint, es ist angenehm warm. Sommer, Sonne, Sonnenschein. So mit meinem Cappucino auf dem Balkon sitzend dachte ich mir heute Morgen - das Leben ist wie Chilisauce. Süß, lecker, angenehm und manchmal wird es ganz schön scharf und hitzig. Klingt weit hergeholt? Kann sein, vermutlich spricht das Mitarbeiterfest vom Freitag noch ein bisschen aus mir. Was aber ganz wichtig und überhaupt nicht weit hergeholt ist: diese Chilisauce ist sehr lecker und absolut empfehlenswert. Laut Herrn Sakriköstlich besser als die gekaufte und sehr einfach zuzubereiten.

Süße Chilisauce



Zutaten:

1 1/2 - 3 Chilischoten
4 Knoblauchzehen
ca. 20g Ingwer
150g Rohrohrzucker
60ml Reisessig
1/4l Wasser
2 TL Speisestärke
Salz

Zubereitung:

  1. Chilis waschen, das Grünzeug entfernen und mit den Kernen grob zerkleinern (die Menge der Chilis hängt vom gewünschten Schärfegrad ab).
  2. Knoblauch und Ingwer schälen und zusammen mit den Chilis in einem Mixer fein hacken.
  3. Die Chilimasse zusammen mit dem Zucker, dem Essig und 1/4l Wasser in einem Topf vermengen, aufkochen lassen und zugedeckt bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
  4. Die Stärke mit 1 EL kaltem Wasser glattrühren und in die kochende Sauce einrühren (das ist wichtig: die Stärke mit dem kalten Wasser muss in die kochende Flüßigkeit), 1/2 Minute kochen lassen, salzen und noch heiß in hitzebeständige Gläser abfüllen. Wenn die Sauce ausgekühlt ist, im Kühlschrank aufbewahren.

Fazit:

Sehr lecker und wieder mal total easy. Kann ich nur weiterempfehlen!